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 andsetzung-des-klosters-konradsdorf/
SUMMARY:Keltenwelt-Vortrag: Instandsetzung des Klosters Konradsdorf und All
 tagsleben
DESCRIPTION:Vortrag von  Dr. Anja Dötsch (Staatliche Schlösser und Gärt
 en) und Susanne Gerschlauer M.A. (Keltenwelt am Glauberg)\n\n\nDas ehemali
 ge Prämonstratenserinnen-Stift Konradsdorf in der östlichen Wetterau war
  überregional bisher nur einem kleinen Kreis von Fachleuten bekannt. Die 
 frühe Aufgabe des Klosters im 16. Jahrhundert\, Beschädigungen im Dreiß
 igjährigen Krieg und die intensive landwirtschaftliche Nutzung hatten daz
 u geführt\, dass das Kloster in Vergessenheit geriet. Von den Klostergeb
 äuden haben sich heute über der Erde lediglich die Klosterkirche und das
  Propsteigebäude erhalten. Rund 1200 Jahre haben in Konradsdorf ihre Spur
 en hinterlassen.\n\nAls das Land Hessen 2016 Mittel für die Instandsetzun
 g der klosterzeitlichen Gebäude bereitstellte wurde schnell deutlich\, da
 ss beide Gebäude einen vielschichtigen Baubestand aufweisen. Die verschie
 denen Schichten waren zum Teil nur fragmentarisch erhalten und bedurften e
 iner sorgfältigen Bauforschung\, um sie zu erkennen\, zu erhalten und sch
 ließlich im kulturhistorischen Kontext vermitteln zu können. Die Baufors
 chung und Bestandsanalyse stellte die unverzichtbare Grundlage für das de
 nkmalpflegerische Zielkonzept und die Instandsetzung dar.\n\nIn dem 1. Tei
 l des Vortrages werden die Geschichte und die bauhistorischen Befunde bele
 uchtet und die aus diesem Kontext heraus entwickelte denkmalpflegerische I
 nstandsetzung der ehemaligen Klostergebäude vorgestellt.\n\nIm 2. Teil de
 s Vortrages geht es um die Prämonstratenserinnen im Mittelalter in der We
 tterau. Ende des 12. / Anfang des 13. Jahrhunderts gab es eine Hochphase v
 on Ordens- und Klostergründungen – nicht nur in der Wetterau – darunt
 er auch das Kloster Konradsdorf\, das in der 2. H. 12. Jahrhundert gegrün
 det wurde. Im heutigen Hessen entstanden in dieser Zeit allein 16 Klöster
  des Prämonstratenserordens. In der näheren Nachbarschaft zu Konradsdorf
  beispielsweise das ehemalige Doppelkloster Ilbenstadt (G 12. Jh.).\n\nDer
  Vortrag möchte einige Einblicke geben in die Bedeutung der Religiosität
  in der Stände-Gesellschaft des hohen und späten Mittelalters in der Wet
 terau. Dabei wird u.a. der Blick auf die Auswirkungen der Gründung von Re
 formorden\, zu denen die Prämonstratenser zählten\, auf das gesellschaft
 liche Umfeld gelenkt.\n\nAllgemein wird die Frage nach einem möglichen Ei
 nfluss des aufkommenden Klosterwesens auf die statisch angelegte Ständege
 sellschaft gestellt. Zudem wird betrachtet\, ob die zahlreichen Klostergr
 ündungen des 12. und 13. Jahrhunderts und das klösterliche Wirken in der
  Region Veränderungen in der gesellschaftlichen Struktur hervorriefen. Ei
 nige Quellen – manche aus Konradsdorf – geben Hinweise zum täglichen 
 Leben der Prämonstratenser-Chorfrauen und ihrer gesellschaftliche Rolle\,
  Beispiele werden vorgestellt. Es wird gezeigt\, welche Bedeutung die Herk
 unft der Schwestern für die wirtschaftliche Prosperität des Klosters bes
 aß. Im Zuge der Reformation des 16. Jahrhunderts wurden viele Klöster au
 fgeöst. Wie gestaltete sich die Auflösung und was wurde danach aus den K
 löstern?\n\nDer skizzenhaft angelegte Vortrag kann auf einige der Fragen 
 nur kurz eingehen. Vor allem soll ein Gefühl für die Zeit des Klosterbet
 riebs vermittelt werden. Die Stundengebete mit den Fürbitten für das See
 lenheil der Mitmenschen zählten dabei zum festen Bestandteil des klöster
 lichen Alltags der Frauen\n\nINFO\nVeranstaltungsort: Museum\nKasse: 18 Uh
 r\, Beginn: 19 Uhr\nEintritt: 6 Euro\, für Mitglieder des Fördervereins 
 Keltenwelt am Glauberg ist der Eintritt frei (bitte auch anmelden)\n\nTick
 ets kann man hier Online kaufen.\n\nRückfragen unter 06041/8233-024 oder 
 anfragen@keltenwelt-glauberg.de (Keltenwelt am Glauberg / Veranstaltungen 
 und Buchungen)\n\nDas Museumsbistro ist bis 19 Uhr geöffnet.\n\n&nbsp\;
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